Entgeltbescheinigung 2013

Lohn – und Gehaltsabrechnungen müssen Mindestanforderungen einhalten.

Es galt schon immer, dass dem Arbeitnehmer bei Zahlung des Arbeitsentgelts eine Abrechnung in Textform erteilt werden muss. Diese Verpflichtung entfällt nur, wenn sich die Angaben gegenüber der letzten ordnungsgemäßen Abrechnung nicht geändert haben.

Der Gesetzgeber hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ermächtigt, näheres zum Inhalt und zum Verfahren einer Entgeltbescheinigung durch eine Rechtsverordnung zu bestimmen. Dem Entwurf des Ministeriums zu einer solchen Verordnung hat nunmehr der Bundesrat am 14. Dezember 2012 zugestimmt. Zukünftig sind die Lohn und Gehaltsabrechnungen nach Maßgabe dieser Verordnung zu erstellen und müssen einen Mindestinhalt haben. Es bleibt allerdings dabei, dass die Verpflichtung zu einer solchen Abrechnung entfällt, wenn sich gegenüber dem letzten Abrechnungszeitraum keine Änderungen ergeben haben.

Die entsprechenden Computerprogramme und Formblätter für die Lohn- und Gehaltsabrechnungen müssen ab dem 1. Januar 2013 den neuen Anforderungen angepasst werden.

Die Verordnung findet man hier:

http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Meldungen/entgeltbescheinigung-pdf.pdf;jsessionid=6C57FE65158245C8B37AF31D0D195976?__blob=publicationFile

 

Ähnliche Beiträge

Mehrere Minijobs: Haftung des Arbeitgebers für Gesamtsozialversicherungsbeiträge

Publiziert am unter ,

Stellt sich heraus, dass eine Aushilfskraft weitere geringfügige Beschäftigungen ausgeübt und dabei insgesamt mehr als 400 Euro im Monat verdient hat, so muss der Arbeitgeber die Sozialversicherungsbeiträge nicht rückwirkend nachzahlen. Die Versicherungspflicht beginnt erst mit der Bekanntgabe des die Versicherungspflicht feststellenden Bescheids. Das gilt auch, wenn dem Arbeitgeber grob fahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten vorzuwerfen ist. Soweit die Richtlinien der Spitzenverbande der Krankenkassen etwas anderes anordnen, verstösst das gegen gesetzliche Regelungen.Weiterlesen

Makaber

Publiziert am unter ,

Das Zahngold in der Asche Verstorbener ist herrenlos. Einer Aneignung des Betreibers des Krematoriums stehen aber vorrangige Rechte Dritter entgegen. Nehmen Arbeitnehmer das Zahngold an sich, kann der Krematoriumsbetreiber Herausgabe  verlangen. Bei verschuldeter Unmöglichkeit derWeiterlesen

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unseren Datenschutzbestimmungen zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen