Durchschnittsverdienste 2005

Der durschnittliche Bruttomonatsverdienst der Angestellten im Produzierenden Gewerbe, Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe war 2005 in Deutschland € 3452,– brutto (im früheren Bundesgebiet € 3538,– und in den neuen Ländern und Berlin Ost € 2626,–). Der durchschnittliche Steigerungsatz im alten Bundesgebiet war 2,0 % und im Osten 2,1 %. Arbeiter und Arbeiterinnen im produzierenden Gewerbe verdienten 2005 durschnittlich € 2626,– brutto im alten Bundesgebiet und € 1960,–brutto in den Beitrittsländern.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Ähnliche Beiträge

Gleichbehandlungsgrundsatz bei Lohnerhöhungen

Publiziert am unter , ,

Eine beachtliche Ausweitung des Gleichbehandlungsgebotes hat das Bundesarbeitsgericht in seiner Entscheidung vom 3.12.2008 vorgenommen. Es will generelle Lohnerhöhungen eines Unternehmens auf alle Betriebe erstreckt wissen, wenn keine präzisen und nachvollziehbaren  sachlichen Gründe für eine unterschiedliche Behandlung der Betriebe sprechen. Solche sachlichen Gründe sind nicht vorhanden, wenn die Löhne in einem Betrieb allgemein höher liegen oder der Betriebsrat dort keine vergleichbar flexiblen Überstundenregelungen zulässt. Das Ermessen des Arbeitgebers wird insoweit überprüfbar.Weiterlesen

Sozialversicherungspflicht der mitarbeitenden Ehefrau

Publiziert am unter , ,

Besteht zwischen einer Ehefrau, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Gesellschafterin einer GmbH ist und die über einen Kapitalanteil von 10% verfügt, und der GmbH ein schriftlicher Arbeitsvertrag, wird die Ehefrau als Arbeitnehmerin beschäftigt. Es müssen Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden. Das gilt jedenfalls dann, wenn die Ehefrau keine besonderen Gesellschafterrechte ausüben kann (Sperrminorität). Die Eheleute können gegen die Versicherungspflicht nicht einwenden, der Arbeitsvertrag sei nur aus steuerrechtlichen Gründen abgeschlossen und „nicht gelebt“ worden. Das ist die Ansicht des Landessozialgerichts Baden-Württemberg in seiner Entscheidung vom 15.08.2008.Weiterlesen